Was Matcha eigentlich ist
Matcha ist fein vermahlener Grüntee. Anders als bei normalem Tee trinkst du nicht nur einen Aufguss, sondern das ganze Blatt in Pulverform. So wird die Teepflanze vollständig konsumiert.
Der Name kommt aus dem Japanischen: ma (gemahlen) und cha (Tee). Matcha wird in Japan seit Jahrhunderten zubereitet und ist bis heute ein fester Bestandteil der Esskultur.
Weiterverarbeitung
Nach der Ernte folgt ein ruhiger, mehrstufiger Prozess
Dämpfen
Die Blätter werden kurz gedämpft, um Frische, Farbe und die natürlichen Aromen zu bewahren.
Trocknen
Anschliessend werden die Blätter schonend getrocknet. Dieser Schritt stabilisiert das Blatt und bereitet es auf die weitere Verarbeitung vor.
Sortieren
Stiele und Blattadern werden entfernt. Übrig bleibt das reine Blattfleisch. Dieses Zwischenprodukt nennt man Tencha.
Steinvermahlung
Tencha wird langsam in Granitsteinmühlen gemahlen, damit keine Hitze entsteht und die Qualität erhalten bleibt. Daraus entsteht Matcha.
Von der Pflanze bis zur Tasse
Vom beschatteten Blatt bis zum fertigen Pulver braucht es viele einzelne Schritte, die Zeit und Sorgfalt verlangen.
Und genau das macht Matcha aus: ein reines, fein vermahlenes Pflanzenprodukt, das in dieser Form direkt in deiner Tasse landet.